• Autor: Philip Maurer
  • Thema: Aktuelles
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Kunst und KulturEine Bildungsreise von „Armalamor“ bis zu „Glücksklee“

Eine Reise, um Kunst und Kultur zu sehen und zu fühlen
Eine Bildungsreise von „Armalamor“ bis zu „Glücksklee“

Im Rahmen der Projektwoche besuchten die Schülerinnen und Schüler Orte der Bildung, Kunst und Kultur. Die Projektteilnehmer kamen aus den Jahrgangsstufen 12 und 13 des beruflichen Gymnasiums sowie zwei Schülerinnen aus der Fachoberschule der Jahrgangsstufe 12. Die Lehrkräfte Stefan Falcione und Thorsten Braun begleiteten die Schüler auf ihrer Bildungsreise.

Am ersten Tag besuchte die Gruppe die Deutsche Nationalbibliothek in Frankfurt. Der Treffpunkt war vor der Skulptur „Armalamor“ von Georg Baselitz. Der Name ist ein Kunstwort und setzt sich aus den Namen bedeutender Künstler zusammen, z. B. Arp, Matisse, Laurens, Moore, eine Anspielung auf die moderne Kunsttradition. Die Staue ist stark abstrahiert und steht für Präsenz, Körperlichkeit und künstlerische Freiheit. In der Lobby der Deutschen Nationalbibliothek markiert sie den Ort
als kulturellen Raum. Ein passendes Symbol für den Aufbruch in die Projektwoche Damit war der Treffpunkt auch ein markantes Symbol für die Projektwoche. In der Nationalbibliothek nahmen die Schüler an einem Workshop im „Deutschen Exilarchiv von 1933- 1945“ in der Bibliothek zum Thema Flucht, Exil und die Folgen teil.

Der Workshop bezog sich auch auf den historischen Hintergrund des Romans
„Heimsuchung“ von Jenny Erpenbeck, den die Jahrgangstufe nach den Osterferien lesen und
bearbeiten muss, da dieser Pflichtlektüre ist. Sehr gute Vorbereitung auf die kommende Lektüre „Heimsuchung“ Wael Aberkane empfand die entspannte und ruhige Atmosphäre in der Nationalbibliothek als wohltuend, „da sie das ernste Thema unseres Besuchs unterstützte.“ Seine Mitschülerin Ceyda Özyürt gefiel es, „da wir eigenständig an Aufgaben lernen konnten. Das war abwechslungsreich und interessant und eine sehr gute Vorbereitung auf die kommende Lektüre.