"Ein schöneres Zeichen für Europa und Erasmus+ kann es kaum geben.“ Europa? Wir sind dabei! – Über 200 Jugendliche informieren sich über Erasmus+ 

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Der Raum war sehr voll. Mehr als 200 Schülerinnen und Schüler waren gekommen, um sich über ihre Möglichkeiten mit Erasmus+ zu informieren. Die große Resonanz zeigte: Der Wunsch, während der Schul- oder Ausbildungszeit Erfahrungen im europäischen Ausland zu sammeln, ist an unserer Schule größer denn je. 

Schon kurz vor Beginn der Informationsveranstaltung wurde deutlich, wie groß das Interesse war. Immer mehr Jugendliche strömten in den Raum, alle Sitzplätze waren schnell belegt – fast 50 Schülerinnen und Schüler verfolgten die Veranstaltung schließlich im Stehen. Insgesamt nahmen über 200 Schülerinnen und Schüler teil. 

Auch Schulleiterin Michaela Makosz ließ es sich nicht nehmen, die Schülerinnen und Schüler persönlich zu begrüßen. Sie zeigte sich beeindruckt von der großen Resonanz: „Es ist großartig zu sehen, wie viele unserer Schülerinnen und Schüler diese Chance nutzen möchten. Ein schöneres Zeichen für Europa und Erasmus+ kann es kaum geben.“ 

Rund 80 Plätze für europäische Lernerfahrungen 

Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die unterschiedlichen Erasmus+-Mobilitäten, die an unserer Schule angeboten werden. Etwa 80 Schülerinnen und Schüler sollen im Schuljahr 2026/2027 die Möglichkeit erhalten, an einer solchen Mobilität teilzunehmen. Dabei gibt es unterschiedliche Formate. Bei einer Einzelmobilität absolvieren Schülerinnen und Schüler bzw. Auszubildende ein mehrwöchiges Praktikum in einem europäischen Partnerland. Sie sammeln dort berufliche Erfahrungen, lernen andere Arbeitsweisen kennen und bewältigen ihren Alltag zunehmend selbstständig. 

Daneben gibt es Gruppenmobilitäten, bei denen Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit anderen Jugendlichen an einem europäischen Lernprojekt teilnehmen. Auch hier steht nicht der touristische Aufenthalt im Mittelpunkt, sondern das gemeinsame Lernen, der Austausch und die Zusammenarbeit mit Partnern aus anderen Ländern. Damit verbindet Erasmus+ berufliches Lernen mit persönlicher Entwicklung: Die Jugendlichen erweitern ihre fachlichen und sprachlichen Kompetenzen, lernen neue Perspektiven kennen und erleben, dass sie sich auch in einer zunächst fremden Umgebung zurechtfinden können. 

Die Angebote richten sich an unterschiedliche Bildungsgänge unserer Schule – von BÜA über das Berufliche Gymnasium bis zur dualen Berufsausbildung.      Eine Schülerin aus der BÜA 1 beschreibt ihre Motivation so: „Ich möchte gerne erleben, wie es ist, in einem anderen Land zu arbeiten und dort selbstständiger zu werden. Ich glaube, dass ich dabei viel lernen kann – auch über mich selbst. Jetzt hoffe ich natürlich, dass ich einen der Plätze bekomme.“                              Auch Auszubildende können über Erasmus+ einen Teil ihrer beruflichen Ausbildung im europäischen Ausland absolvieren. Für sie bedeutet eine Mobilität die Möglichkeit, den eigenen Ausbildungsberuf aus einer neuen Perspektive kennenzulernen. Eine angehende Zahnmedizinische Fachangestellte sagt: „Mich interessiert besonders, wie in meinem Beruf in einem anderen europäischen Land gearbeitet wird. Jetzt hoffe ich, dass mein Ausbildungsbetrieb zustimmt und mir diese Erfahrung ermöglicht.“ 

Auch im Beruflichen Gymnasium war das Interesse groß: „Ich finde es spannend, nicht nur über Europa zu sprechen, sondern mit Jugendlichen aus anderen Ländern gemeinsam an etwas zu arbeiten und ihren Alltag kennenzulernen“, sagte eine Schülerin aus dem Beruflichem Gymnasium. 

Von Dublin bis Valencia 

Die geplanten Erasmus+-Mobilitäten Ende Januar führen zu unterschiedlichen Partnern und Praktikumsstellen in Europa. Für Einzelmobilitäten kommen beispielsweise Dublin, Faro, Malta, Salerno, Sevilla oder Valencia infrage. Ergänzt wird das Angebot durch verschiedene Gruppenmobilitäten mit europäischen Partnerschulen. 

Ein wichtiger Bestandteil von Erasmus+ ist dabei die finanzielle Förderung durch die Europäische Union. Sie soll ermöglichen, dass die Teilnahme an einer Mobilität nicht davon abhängt, ob eine Familie einen mehrwöchigen Auslandsaufenthalt aus eigenen Mitteln finanzieren könnte. Je nach Mobilität werden unter anderem Kosten für Anreise, Unterkunft und Aufenthalt durch Erasmus+ bezuschusst. 

Gleichzeitig ist eine Erasmus+-Mobilität mit Verantwortung verbunden. Von den Interessierten werden Zuverlässigkeit, regelmäßige Teilnahme am Unterricht sowie die Bereitschaft erwartet, sich auf neue Arbeits-, Lern- und Lebenssituationen einzulassen. Das Erasmus+-Team unserer Schule begleitet die Schülerinnen und Schüler von der Bewerbung und Vorbereitung über die Mobilität bis zur Nachbereitung. 

Europa wird zur persönlichen Erfahrung 

Europäische Zusammenarbeit lässt sich im Unterricht erklären. Was es bedeutet, mehrere Wochen in einem anderen Land zu arbeiten, gemeinsam mit Jugendlichen aus anderen Ländern zu lernen oder sich in einem neuen beruflichen Umfeld zurechtzufinden, lässt sich jedoch besonders intensiv durch eigene Erfahrungen verstehen. 

Genau diese Erfahrungen möchte unsere Schule den Schülerinnen und Schülern mit Erasmus+ ermöglichen. Dass mehr als 200 Jugendliche bereits die erste Informationsveranstaltung besucht haben, zeigt, wie groß das Interesse ist. Für etwa 80 von ihnen könnte nun aus Interesse eine ganz konkrete europäische Lernerfahrung werden, sagte der Abteilungsleiter der Schulform BÜA Herr Dörge.

Bild: KI-generierte Illustration mit ChatGPT (OpenAI), 2026.