Medizinische Fachangstellte
Der Ausbildungsberuf der Medizinischen Fachangestellten (MFA) ist eine dreijährige duale Ausbildung in Arztpraxen, Kliniken oder Medizinischen Versorgungszentren.
MFA übernehmen vielfältige Aufgaben im Rahmen der Untersuchung, Behandlung und Betreuung von Patienten sowie im Bereich der Organisation und Verwaltung durch.
MFA zu sein bedeutet viel mehr als nur ein Job. Die Arbeit mit den Patienten steht im Mittelpunkt. Empathie und Sensibilität für die jeweilige Situation der Patienten spielen dabei eine wichtige Rolle.
Unterrichtsgestaltung
Während die Vermittlung der praktischen Tätigkeiten vorrangig in den Praxen bzw. Kliniken stattfindet, findet die Vermittlung der fachtheoretischen Inhalte im Bereich der Medizin, Abrechnung und der Wirtschafts- und Sozialkunde im Rahmen des Berufsschulunterrichts statt.
Der Unterricht richtet sich nach dem Rahmenlehrplan für Medizinische Fachangestellte und ist in einzelne Lernfelder, wie zum Beispiel „Patienten empfangen und begleiten“ oder „Patienten bei kleinen chirurgischen Behandlungen begleiten und Wunden versorgen“ gegliedert:
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Mögliche ausbildungsbegleitende Zusatzqualifikationen
Mittlere Reife
In einem Ausbildungsverhältnis stehende Berufsschüler/innen mit Hauptschulabschluss können einen dem Mittleren Abschluss (Realschulabschluss) gleichwertigen Abschluss zuerkannt bekommen, wenn das Abschlusszeugnis der Berufsschule einen Gesamtnotendurchschnitt von mindestens 3,0 aufweist, die Abschlussprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf bestanden wird und entsprechende Fremdsprachenkenntnisse (mind. 5 Jahre Unterricht) nachgewiesen werden können.
Fachhochschulreife
In einem Ausbildungsverhältnis stehende Berufsschüler/innen mit Mittlerem Abschluss (Realschulabschluss) können ausbildungsbegleitend die allgemeine Fachhochschulreife erwerben. Der notwendige Zusatzunterricht wird im Abendunterricht über zwei Jahre in Kooperation mit einer anderen berufsbildenden Schule in Offenbach erteilt.
Voraussetzung für die Teilnahme ist der Nachweis eines mittleren Abschlusses mit mindestens befriedigenden Leistungen in zwei der Fächer Mathematik, Deutsch und Englisch, wobei in keinem der genannten Fächer die Leistung schlechter als ausreichend sein darf. Ein Zeugnis mit der Versetzung in die gymnasiale Oberstufe reicht ebenfalls aus.
Prüfungen
Im zweiten Ausbildungsjahr findet eine Zwischenprüfung (theoretische Prüfung) statt. Nach drei Jahren folgt die Abschlussprüfung in Form einer schriftlichen Prüfung in den Bereichen Behandlungsassistenz, Praxisorganisation- und Verwaltung sowie Wirtschafts- und Sozialkunde sowie einer praktischen Prüfung.
Unter bestimmten Voraussetzungen kann die Abschlussprüfung vorzeitig abgelegt beziehungsweise diese vorgezogen und damit die Ausbildung verkürzt werden.
Beratungsmöglichkeiten
Während deiner Ausbildung kannst du unser Beratungsangebot „Qualifizierte Ausbildungsbegleitung in Betrieb und Berufsschule (QuABB)“ in Anspruch nehmen. Hierfür steht dir unser Ausbildungsbegleiter Herr Laschewski zur Verfügung.
Besonderheiten an der THS
- sehr gute ausbildungsspezifische Ausstattung für den praktischen Unterricht (u. A. EKG-Simulator, Trainingsarme für intravenöse Injektionen und Infusionen, Kreislaufmodelle)
- Exkursionen zu berufsnahen Lernorten (Pathologie, Zentralsterilisation, Ausstellungen)
- Prüfungssimulation im 3. Ausbildungsjahr zur Vorbereitung auf den praktischen Teil der Abschlussprüfung
Impressionen
Unsere Abschlussjahrgänge
Im Aufbau
Downloads
Hier finden Sie folgende Dokumente zum Download:
Anmeldung für den Ausbildungsberuf
Gestattungsantrag für den Besuch einer Berufsschule in einem anderen Bundesland






