Abiturientinnen und Abiturienten mit akademischer Feier gewürdigt„Wahre Bildung beginnt dort, wo Menschen erkennen, dass Lernen niemals abgeschlossen ist.“
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Aus der Offenbach Post vom 27.06.26
Bildung beginnt dort, wo das Lernen niemals abgeschlossen ist
Abiturientinnen und Abiturienten mit akademischer Feier gewürdigt
Zu Beginn der Abschlussfeier am 18.06.25, anlässlich der Übergabe der Abiturzeugnisse, erinnerte der Abteilungsleiter des beruflichen Gymnasiums, Sascha Ostheimer, in der voll besetzten Aula unserer Schule in seiner Begrüßungsrede an den langen Weg, den die Absolventinnen und Absolventen seit 2023 absolviert haben. Nun haben 57 Schülerinnen und Schüler aus den ursprünglich fünf Klassen in der Jahrgangsstufe 11 den höchsten Bildungsabschluss der Allgemeinen Hochschulreife erreicht, so Herr Ostheimer.
Wissen allein genügt nicht mehr
Im Anschluss betonte die Schulleiterin Michaela Makosz in ihrer Würdigungsrede unter Bezugnahme auf den Philosophen Sokrates und sein berühmtes Zitat „Ich weiß, dass ich nichts weiß“, dass dieser Satz auf den ersten Blick nicht wie die ideale Vorbereitung auf das weitere Leben nach dem Abitur wirke. Tatsächlich stecke darin jedoch eine bemerkenswerte Erkenntnis: „Wahre Bildung beginnt dort, wo Menschen erkennen, dass Lernen niemals abgeschlossen ist.“
Dieser Gedanke sei heute aktueller denn je, so Frau Makosz. „Lange Zeit galt der Satz: „Wissen ist Macht.“ Doch in einer Zeit, in der wir jederzeit Informationen auf unseren Smartphones abrufen können und Künstliche Intelligenz innerhalb weniger Sekunden Antworten liefert, genüge Wissen allein nicht mehr“.
Das Wesentliche vom Unwesentlichen unterscheiden
Die eigentliche Herausforderung unserer Zeit bestehe darin, Orientierung zu finden. Es sei wichtig zu erkennen, welche Informationen verlässlich sind und dass zwischen Fakten und Meinungen unterschieden werden müsse. Das sei die Voraussetzung dafür, die Folgen seiner Entscheidungen antizipieren zu können und Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen. In einer Welt mit vielen Informationen komme es darauf an, das Wesentliche vom Unwesentlichen unterscheiden zu können. Das sei die wichtigste Kompetenz dieser Generation, nicht alles zu wissen, sondern in einer globalisierten Welt den Überblick zu behalten. „Die Fähigkeit, kritisch zu denken, ethisch zu handeln und menschlich zu bleiben, wird keine künstliche Intelligenz ersetzen können. Darauf sollte Bildung vorbereiten.
Genau deshalb ist das Abitur weit mehr als ein Nachweis von Wissen. „Es ist ein Zeichen dafür, dass die Abiturientinnen und Abiturienten gelernt haben, selbstständig zu denken,“ so Frau Makosz. Für unsere Schulleiterin ist das Abiturzeugnis „weit mehr als eine Sammlung von Noten. Es stehe für Ausdauer, Disziplin und Entwicklung und für die Fähigkeit, Ziele zu erreichen, auch wenn man zwischendurch vielleicht selbst nicht mehr ganz daran geglaubt hat.“ Sie beendete ihre Rede mit der Aufforderung an die Abiturientinnen und Abiturienten, mutig und neugierig zu bleiben und bedankte sich bei den Eltern, die ihre Kinder auch in schwierigen Zeiten unterstützt haben.
Dann wurden die drei besten Absolventinnen und Absolventen von unserer Schulleiterin und unserem Abteilungsleiter aus dem beruflichen Gymnasium, Sascha Ostheimer, gewürdigt
Die besten Abiturienten mit einem Notendurchschnitt von
1,2 sind:
Hadhri, Islem
Hadhri, Israa
Dantas Klingebiel, Natasha
Qaiser, Syeda Changaiz-Rafe erreichte 1,3
Träger, Nina 1,4
Müller, Fabio 1,5
Diese 57 Schülerinnen und Schüler haben die Allgemeine Hochschulreife erreicht:
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